Wie du an Risikokapital kommst und wann du es lieber sein lässt

Ein Prüfpfad in vier Teilen, sechzehn Kapiteln und zwölf Arbeitsblättern. Für Gründer, die wissen wollen, was ein Investor tatsächlich kauft. Vom ersten VC-Gespräch über das Term Sheet bis zur Folgerunde.

fatal capital – Cover
Entscheidest du über Kapital oder entscheidet das Kapital über dich?

Vier Teile. In dieser Reihenfolge.

  • 01

    Gleichung

    Was kauft ein Fonds tatsächlich, und passt seine Logik zu deinem Geschäft? Wer ist der Investor, warum sagt er Nein, obwohl dein Geschäft läuft?

    Werkzeuge. VC-Gleichungs-Check, Power-Law-Prüfung, Fonds-Fit-Filter, VC-Fit-Urteil.

    Entscheidung. Pfad A (Venture-Scale), Pfad B (Voraussetzungen schließen) oder Pfad C (alternativer Weg ohne VC).

  • 02

    Substanz

    Hält dein Geschäft der Prüfung stand? Markt, Wedge, Traktion, Unit Economics, Moat, Team.

    Werkzeuge. Markt- und Wedge-Blatt, Traktions-Dashboard, Unit-Economics-Check, VC-Readiness Scorecard.

    Entscheidung. Schärfen, ausbauen oder Pfad wechseln.

  • 03

    Prozess

    Kannst du die Runde tatsächlich führen? Narrativ, Pipeline, Timing, Data Room, Due Diligence.

    Werkzeuge. Deck in zwölf Sätzen, Pipeline-Plan, Sequencing, Data-Room-Liste.

    Entscheidung. Jetzt starten, später starten oder verschieben.

  • 04

    Steuerung

    Verstehst du, was du unterschreibst und was nach dem Closing passiert? Term Sheet, Burn, Investor Relations.

    Werkzeuge. Term-Sheet-Lupe, Kapitalsteuerungsplan, Investitionsprofil.

    Entscheidung. Unterschreiben, nachverhandeln oder abbrechen.

4 Teile · 16 Kapitel · 12 Arbeitsblätter

Zwei Fälle, drei Pfade, eine Entscheidung.

Clarissa

Hat dreißig VC-Gespräche geführt. Alle haben Nein gesagt, niemand hat ihr erklärt warum. Nach dem Buch versteht sie: Ihr Geschäft löst die VC-Gleichung heute noch nicht.

Pfad B: App bauen, Skalierbarkeit beweisen, dann Seed.

Toni

Hat schon einmal Venture Capital genommen und ist krachend gescheitert. Diesmal entscheidet er, bevor er unterschreibt. Seine Commerce-Sparte ist Venture-Scale, aber die Entkopplung vom Beratungsgeschäft fehlt.

Pfad A mit Element von B: erst entkoppeln, dann pitchen.

Nicht für dich, wenn du dein Pitch-Deck polieren willst, bevor du die VC-Gleichung verstanden hast. Wenn du eine Absage als Urteil über dich liest, statt als Datenpunkt. Das Buch ist hart, weil VC hart ist.

Dr. Sven Lachhein

Dr. Sven Lachhein

Mein erstes Unternehmen hatte Venture Capital, zwanzig Mitarbeiter und eine siebenstellige Bewertung. Doppelseitige Artikel in VC-Magazinen, Everybody’s Darling. Es ging trotzdem pleite, weil das Geschäft darunter nicht solide war und ich nicht verstanden hatte, was die Investoren tatsächlich gekauft hatten. Komplexität stieg schneller als Belastbarkeit. Mitarbeiter klauten das Produkt. Verträge platzten. Selbst den Fire-Sale für einen Euro habe ich noch im Notartermin verbockt. Am Ende: Insolvenz, Everybody’s Depp.

Wer Geld auf dem Konto hat, glaubt, dass jemand an ihn glaubt. In Wahrheit hatte jemand eine Gleichung aufgestellt. Als die Gleichung nicht mehr aufging, war ich der Idiot mit der Insolvenz. Aus den Fehlern ist Fatal Capital geworden.

Wo das Buch endet, beginnt die Stunde.

Das Buch ist Selbststudium. Vier Wochen, ein Teil pro Woche, zwölf ausgefüllte Arbeitsblätter, am Ende ein Investitionsprofil auf einer Seite.

Wer eine Stufe nicht alleine besteht, oder wer es schneller will, bucht die Stunde mit den Leuten, die diese Fehler selbst teuer bezahlt haben. Der Co-Investment Check kostet 595 €, dauert eine Stunde, läuft online. Wer bucht, bekommt beide Bände der Reihe als PDF und die fünfundzwanzig Arbeitsblätter dazu. Geld zurück, wenn nichts hängen bleibt.

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